Im November letzten Jahres habe ich diesen Blog gestartet, damals war das Ziel noch unklar aber heute will ich es konkret machen. Eigentlich finde ich Ziele doof, aber dazu später mehr.

Nach tagelangem scharfsinnigen Grübeln kam mir eine unheimlich innovative Idee für ein Thema. Online Geld verdienen. Ich werde in diesem Blog dokumentieren, wie man ein Jahreseinkommen von 100.000 Euro aufbaut. Die Innovation? Ich werde nicht dir erzählen, wie du Geld verdienst, sondern werde es selber verdienen und hier dokumentieren. Das hat für beide Seiten Vorteile: Für mich – ich habe die Kohle und nicht du, für dich – du erhältst alles kostenlos, ohne das Produkt zu sein (na ja außer manchmal ;).

Ich werde viele Dinge ausprobieren und die Fehlschläge und Erfolge hier dokumentieren. Ich hoffe, damit anderen Leuten Mut zu machen, ihren eigenen Weg zu gehen, doch auch dazu mehr in einem eigenen Artikel. Zu den Dingen, die ich ausprobiere, zählen auch Infoprodukte die du von mir kaufen kannst, aber ich sage dir auch ehrlich Vorweg: Du wirst dort keine Geheimnisse erfahren. Das meiste habe ich auch nur recherchiert oder ausprobiert. Es sind, wenn dann höchstens Abkürzungen und Sachen, die für mich funktioniert haben. Ich möchte dich aber stets ermutigen, deinen eigenen Weg zu gehen und deine eigenen Erfahrungen zu sammeln.

„Lass Dir von niemanden je einreden, dass Du was nicht kannst. Auch nicht von mir. Ok? Wenn Du einen Traum hast, musst du ihn beschützen. Wenn andere was nicht können, wollen sie dir immer einreden, dass du es auch nicht kannst. Wenn Du was willst, dann mach es. Basta.“ (WILL SMITH IN „DAS STREBEN NACH GLÜCK“)

1. Die erste Idee: Online Geld verdienen als Daytrader

Meine erste Idee war das Ziel mit dem Thema Börse zu erreichen, Aktien, CFDs und Forextrading sind seit Jahren eine große Leidenschaft. Deshalb habe ich im November auch mein Buch zu dem Thema Daytrading für Einsteiger geschrieben. Damit es auch für Einsteiger nachvollziehbar ist, was ich da tue. Mein Ziel war, aus 1.000 Euro Startkapital innerhalb eines Jahres 100.000 Euro zu machen.

Ich denke immer noch, dass Daytrading eine hervorragende Möglichkeit ist, ein solides Nebeneinkommen zu erzielen, aber für um das Ziel in dem Zeitraum zu erreichen, benötigt man schon Insider Informationen, Marktmanipulationen oder eine Martingale Strategie mit einer Portion Glück. Die Börse ist und bleibt ein spannendes Thema, das ich auch weiter verfolge.

Aber um ehrlich zu sein denke ich, dass es in vielen Fällen für niemanden, außer einen selbst, einen Mehrwert schafft. Man kann das verdiente Geld verwenden, um Gutes zu tun, oder man kann opportunistisch sich mit allerlei Konsumgütern versorgen und ignorieren das dieses System krank ist. The Giving Pledge ist ein gutes Beispiel für Superreiche wie Warren Buffet, Richard Branson, Mark Zuckerberg und Bill Gates, die ein Großteil ihres Vermögens für gute Zwecke spenden. Letztendlich liegt es aber an jedem selbst wie man das Geld verwendet und Fakt ist wohl, dass man mit ausreichenden finanziellen Mitteln mehr in der Welt verändern kann, als auf Demos Plakate hochzuhalten und sich von der Politik ignorieren zu lassen. Die Zweifel aber, ob das der für mich beste Weg ist, waren vorhanden, weshalb ich mich dafür entschied einen anderen Weg zu probieren.

2. Die zweite Idee: Online Geld verdienen als Freelancer

Die zweite Idee war, als Freelancer online Geld zu verdienen. Unternehmen setzen in den letzten Jahren verstärkt auf Freelancer und die Projektbörse Gulp sagt, der durchschnittliche Stundenlohn liegt bei ca. 80 Euro und ist in den letzen Jahren gestiegen. Am Tag kann man so ca. 640 Euro verdienen, in der Woche entspricht das 3200 Euro und im Monat könnte man auf 12800 Euro kommen. Klingt erstmal gut, wenn man die Steuern und Ausgaben vergisst, aber selbst mit Steuern kann man in die Nähe der 100.000 Euro Marke kommen, insbesondere wenn man sich weiter spezialisiert.

In meiner damaligen „Nische“ IT-Sicherheit lagen die Stundenlöhne deutlich über 80 Euro. Dafür waren Flip-Flops, Shorts oder ein Bademantel in Banken nicht so gerne gesehen … alles hat ebend auch seinen Preis. Eine Weile hab ich das damals schon ausprobiert, aber die Arbeit in großen Konzernen liegt mir nicht und noch weniger die regionale Gebundenheit die gerade in meinem Bereich oftmals völlig unnötig ist. Startups sind da schon interessanter von der Arbeitsatmosphäre, aber letztendlich ist es als Freelancer so, dass man sich immer wieder in neue Probleme reindenken muss. Neue Themen erarbeiten, neue Lösungen, neue Kunden finden usw. In jungen Jahren ist dies eine spannendes Herausforderung und eine tolle Möglichkeit in verschieden Unternehmen und Aufgabenbereich Einblicke zu erhalten.

Aber irgendwann will man ja auch mal etwas mehr zur Ruhe kommen. Deshalb verwarf ich aufgrund der fehlenden langfristigen Perspektive auch diese zweite Idee. Außerdem ist ein Stundenlohn in der genannten Höhe nicht für alle machbar, ich würde gerne etwas probieren, was jeder Träumer da draußen erreichen kann.

3. Die dritte Idee: Online Geld verdienen durch ein eigenes Online-Business

Aller guten Dinge sind drei … ein eigenes Online-Business. Der Begriff ist so allgemein, dass da wohl fast alles heutzutage abgedeckt wird, wenn ich nicht gerade Fischbrötchen und Eis am Strand verkaufe (selbst dafür würde ich eine Webseite bauen).

Das Tolle ist, man verdient Geld über das Internet und ist somit ortsunabhängig. Deutschland hat europaweit mit die höchsten Preise für mobilen Traffic , dazu kommen die allseits beliebten Funklöcher, Netzüberlastungen, WLAN-Störerhaftung, ländliche Gegenden in denen ein 384kbit DSL-light für den vollen Preis verkauft wird und eine Regierung, die das Internet als „Neuland“ oder „rechtsfreien Raum“ bezeichnet und lieber weiter in Totalüberwachung ihrer Bürger mittels Vorratsdatenspeicherung investiert oder hier und da noch ein komplizierteres Steuergesetz präsentiert, das es Gründern schwerer macht. Aber ein eigenes Online-Business macht einen natürlich auch ortsunabhängig und ermöglicht es auch, in fortschrittlichere Länder auszuwandern und so auch den ein oder anderen Steuervorteil mitzunehmen. Dies ist auf jeden Fall eine Option, die diese dritte Idee attraktiv macht. Außerdem bin ich für meine eigenen Erfolge und Misserfolge selbst verantwortlich.

Es gibt noch viele andere Gründe, aber in Kürze für mich die wichtigsten waren: Freiheit, Ortsunabhängigkeit, Abwechslung. Konkret geht es darum, nur mit einem Laptop über das Internet Geld zu verdienen. Ich werde dabei versuchen mehrwertschaffende Geschäftsmodelle umzusetzen die mir auch Spaß machen und dies aus so vielen verschiedenen Bereichen wie möglich, damit für jeden etwas dabei ist. Es gibt Leute, die erfolgreich Penisvergrößerungen oder Wunderdiäten bewerben, Sterne verkaufen oder belanglose Nischenseiten betreiben. Diese Geschäftsmodelle will ich vermeiden.

Das war es erstmal zur kurzen Einführung. Ziemlich plakativer Titel für so wenig konkrete Infos, wie ich denn jetzt die 100.000 Euro online verdiene … ich weiß. Aber das wird in den kommenden Artikeln besser 🙂 Wenn du sofort mit dem online Geld verdienen beginnen willst, fang mit meinem Artikel über Productized Services an.
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Ich mag das japanische Sprichwort, „Das Wort ist der Schatten der Tat“, in dem Sinne werde ich anfangen und hoffe das die Taten und konkreten Beispiele dir mehr helfen als nur die Worte.